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Der unermüdliche Alfred: Gislason bleibt Bundestrainer

Der Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat seinen Vertrag verlängert. Ein weiterer Schritt in der erfolgreichen Ära des routinierten Trainers.

Von Maximilian Braun16. Juli 20262 Min Lesezeit
Aktueller Stand

Der Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat seinen Vertrag verlängert. Ein weiterer Schritt in der erfolgreichen Ära des routinierten Trainers.

NÜRNBERG, 16. Juli 2026Eigener Bericht

In einer nicht ganz unerwarteten Entscheidung hat der Deutsche Handballbund (DHB) bekanntgegeben, dass Alfred Gislason für weitere zwei Jahre als Bundestrainer im Amt bleiben wird. Die Verlängerung tritt nach der erfolgreichen EM 2024 in Kraft und sorgt für Erleichterung bei Fans und Spielern gleichermaßen. Gislason, der seit 2020 die Geschicke des deutschen Handballs lenkt, hat damit die Möglichkeit, seine eingespielten Strategien und seine Philosophie weiterzuentwickeln und zu festigen.

Der Isländer, der zuvor unter anderem den THW Kiel und die dänische Nationalmannschaft trainiert hat, versteht es, auch die schwierigsten Situationen in positive Ergebnisse umzuwandeln. Unter seiner Leitung hat die Nationalmannschaft bemerkenswerte Fortschritte gemacht, nicht zuletzt durch die gelungene Integration junger Talente, die nun regelmäßig für das Team auflaufen. Gislason ist bekannt dafür, den Teamgeist zu fördern und eine positive Atmosphäre zu schaffen, die den Spielern nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch außerhalb des Feldes zugutekommt.

Zusammen mit dem DHB hat Gislason das Ziel, die deutschen Handballer langfristig an die Spitze des internationalen Wettbewerbs zu führen. Dies wurde nicht zuletzt durch den überraschend erfolgreichen Auftritt bei der WM 2023 untermauert, bei dem das Team das Viertelfinale erreichte und gegen einige der besten Handballnationen der Welt antreten konnte. Sein Format als Trainer zeigt sich nicht nur in der Analyse der Spiele und der Taktik, sondern auch in seiner Fähigkeit, die Spieler zu motivieren und aus ihnen das Beste herauszuholen.

Die Entscheidung für eine Vertragsverlängerung ist auch ein Zeichen des Vertrauens in seine Arbeit, die während seiner bisherigen Amtszeit viele Höhen, aber auch einige Tiefen erlebte. Kritiker könnten bemängeln, dass Gislason manchmal eine etwas zu defensive Taktik verfolgt, doch die Ergebnisse sprechen für sich. Es bleibt abzuwarten, ob die kommenden internationalen Wettbewerbe zeigen werden, dass der Coach die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen der letzten Jahre gezogen hat.

Einen weiteren Aspekt, der für die Verlängerung von Gislasons Vertrag spricht, ist die Tatsache, dass er sich als Mentor für viele jüngere Trainer im deutschen Handball etabliert hat. Seine Vision und sein Ansatz zur Entwicklung von Talenten könnten sich als entscheidend für die künftige Spielweise und den Erfolg des deutschen Handballs erweisen. Die Kontinuität, die Gislason mit seiner erneuten Amtszeit bringt, ist in einem zeitsensiblen Sport wie Handball von unschätzbarem Wert.

Während einige im DHB über zukünftige Änderungen spekulieren, scheinen die Verantwortlichen sich einig zu sein, dass Gislasons Umgang mit den Spielern und die klare Spielphilosophie für die nächsten Herausforderungen essentiell sind. Die nächste große Herausforderung wird die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris sein, bei denen Gislason die Chance hat, ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsgeschichte zu schreiben.

In der Summe kann man sagen, dass die Entscheidung, Gislasons Vertrag um zwei Jahre zu verlängern, sowohl strategisch als auch emotional einen firmeren Grund für die zukünftigen Erfolge des deutschen Handballs darstellt. Der "ewige Alfred", wie er gerne bezeichnet wird, scheint also weiterhin eine Schlüsselrolle im deutschen Handball zu spielen. Die handballbegeisterte Nation kann sich freuen auf die kommenden Jahre – und auf das, was Gislason noch für das Team bereithält.

Es bleibt zu hoffen, dass die kommenden Turniere zeigen werden, dass das Vertrauen in die Fähigkeiten des Trainers gerechtfertigt ist und die Mannschaft die kommenden Herausforderungen mit Bravour meistern kann.

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