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Im Gespräch mit Ewald Arenz über "Fünf, sechs, sieben, acht"

Ewald Arenz entführt uns in seiner Lesung in die faszinierende Welt von "Fünf, sechs, sieben, acht". Ein Abend voller Geschichten und Emotionen erwartet die Zuhörer.

Von Julia Richter14. Juni 20262 Min Lesezeit
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Ewald Arenz entführt uns in seiner Lesung in die faszinierende Welt von "Fünf, sechs, sieben, acht". Ein Abend voller Geschichten und Emotionen erwartet die Zuhörer.

DRESDEN, 14. Juni 2026Eigener Bericht

Ich muss sagen, ich bin ein großer Fan von Lesungen, und die letzte mit Ewald Arenz war einfach unvergesslich. Arenz hat eine Art, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Wenn er aus "Fünf, sechs, sieben, acht" liest, dann spielfilmt er mit Worten. Die Emotionen, die er in seine Erzählungen hineinlegt, sind nicht nur spürbar, sondern regelrecht greifbar. Ich hatte das Gefühl, als würde ich direkt in die Geschichten eintauchen.

Einer der Gründe, warum Arenz so fesselnd ist, liegt in seiner Fähigkeit, Alltägliches in etwas Außergewöhnliches zu verwandeln. Seine Protagonisten sind oft ganz normale Menschen, die vor den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens stehen. Er gibt ihnen eine Stimme und erschafft damit eine Nähe, die mich tief berührt hat. Bei der Lesung fühlte ich mich, als würde ich alte Freunde treffen, die mir ihre Geschichten erzählen. Jeder Satz war durchdrungen von einer Authentizität, die man selten findet.

Ein weiterer Aspekt, den ich besonders schätze, ist Arenz’ Talent für Sprache. Er spielt mit Worten, als wären sie ein kunstvolles Puzzlespiel. Es ist ein Genuss, seinen Erzählstil zu lauschen. Die Bilder, die er malt, könnten nicht greifbarer sein. Ich finde es faszinierend, wie er es schafft, mit wenigen Worten eine ganze Welt zu schaffen, in der man sich verlieren kann. Es ist kein Wunder, dass sein Buch so gut ankommt – Arenz hat einfach ein Gespür für die menschlichen Emotionen und erzählt sie auf eine Art und Weise, die uns alle anspricht.

Vielleicht denken einige, dass Lesungen nicht mehr zeitgemäß sind. Man könnte argumentieren, dass man in der digitalen Welt von heute andere Wege hat, Geschichten zu konsumieren. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass die Intimität einer Lesung durch nichts ersetzt werden kann. Man sitzt da, in einem Raum voller Menschen, die alle auf die gleichen Worte warten. Es entsteht eine besondere Verbindung, eine Art Gemeinschaft, die man beim Lesen zu Hause nicht erlebt. Diese Atmosphäre, die man bei einer Lesung spürt, ist mit nichts anderem zu vergleichen.

Arenz hat nicht nur ein Buch geschrieben, er hat ein Gefühl geschaffen. Ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, von Menschlichkeit. Wenn er über Themen spricht, die uns alle betreffen, spüre ich, dass wir nicht alleine sind. In einer Welt, die oft so schnelllebig und anonym erscheint, bringt er uns wieder ein Stück näher zusammen.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich eine Lesung von Ewald Arenz anzuhören. Wer die Chance hat, sollte sie unbedingt nutzen. Es ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst: Die Worte, die Geschichten, das gemeinsame Lachen oder auch die stillen Momente, die zum Nachdenken anregen. Bei so einer Lesung ist man nicht nur Zuhörer, man wird Teil einer Geschichte, die mehr ist als nur das Geschriebene. Es ist ein Abend voller Emotionen und Erlebnisse, die man mit nach Hause nehmen kann.

Ich freue mich schon auf die nächste Lesung – die Geschichten warten darauf, erzählt zu werden, und ich kann es kaum erwarten, wieder in diese wunderbare Welt einzutauchen.

Ewald Arenz hat mit "Fünf, sechs, sieben, acht" ein Werk geschaffen, das uns inspiriert und berührt. Er zeigt uns, dass das, was uns verbindet, oft die kleinen Dinge sind, die wir im Alltag übersehen. Und das ist doch etwas, was wir alle in unser Leben integrieren sollten.

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